Zelda: Tears of the Kingdom bietet Spielern eine riesige, offene Welt voller Geheimnisse und Herausforderungen. Manche Abenteurer suchen nach kleinen Abkürzungen, um schneller an wertvolle Ressourcen zu gelangen oder knifflige Gegner mit Leichtigkeit zu besiegen. In diesem Artikel stellen wir eine Auswahl erprobter Cheat-Codes, Glitches und externer Tools vor, die das Spielerlebnis von Zelda auf ein neues Level heben können.
Bekannte Cheat-Codes und ihre Aktivierung
In der ursprünglichen Version von Tears of the Kingdom sind direkte Cheat-Befehle nicht offiziell vorgesehen. Durch spezielle Patches und Speicherstand-Manipulationen lassen sich jedoch einige Effekte auslösen, die an klassische Cheats erinnern:
- Unendlicher Geld: Mit einem Hex-Editor oder Tools wie CheckMii können Sie den Rubinkontostand in Ihrem Speicherstand verändern. Auf der Switch-Version erfolgt dies über eine modifizierte .sav-Datei.
- Maximale Items: Über eine Speichereditor-Software lässt sich die Anzahl einzelner Items auf das Limit von 999 erhöhen. Das ist besonders nützlich für seltene Materialien wie Smaragde oder Echsenschuppen.
- Debug-Menü aktivieren: Einige Entwickler- und Test-ROMs besitzen einen versteckten Menüeintrag, der über Tastenkombinationen (z. B. Links + Rechts + A + B beim Startbildschirm) aufgerufen werden kann. Damit lassen sich Objekte frei platzieren oder Teleport-Ziele auswählen.
Voraussetzungen und Tools
- Eine gehackte Switch mit Atmosphère oder SX OS.
- Speicherstands-Backup über FTP oder microSD-Karte.
- Hex-Editor für den PC (z. B. HxD) oder spezialisierte Save-Editor-Software.
Die Anwendung dieser Cheat-Codes ist technisch anspruchsvoll und kann bei falscher Handhabung zu Datenverlust führen. Sichern Sie daher unbedingt jeden Speicherstand, bevor Sie Änderungen vornehmen.
Glitches und Exploits in Hyrule
Selbst ohne externe Software lassen sich im Spiel zahlreiche Glitches nutzen, um Hyrule auf unkonventionelle Weise zu erkunden oder Spielmechaniken zu überschreiten:
Regen-Clip (Rain Clip)
- Effekt: Überwindung von Höhenbegrenzungen und statischen Barrieren.
- Vorgehensweise: Sie müssen in der Nähe einer Regenstelle Shield Surfen ausführen und während des Dashes einen gezielten Schwertangriff mit perfektem Timing einsetzen. Dadurch clippt Link durch das Terrain.
Bomben-Skip
- Effekt: Überspringen von Ladebildschirmen und Abschnitten im frühen Spielverlauf.
- Technik: Mit gezielten Bombenwürfen und Sprungmanövern kann man den Programmfluss überlisten und Bereiche betreten, die normalerweise verschlossen sind.
Solche Tricks erfordern Übung und präzises Timing. Die bekanntesten Speedrunner-Communities dokumentieren ihre Tests auf Plattformen wie YouTube und Twitch, wo Sie detaillierte Tutorials finden können. Unter koordinierten Glitches versteht man kombinierte Techniken, die mehrere Exploits miteinander verknüpfen und so neue Abkürzungen erschaffen.
Externe Hilfsmittel: Mods, Trainer und Tools
Für Spieler, die tiefgreifende Veränderungen vornehmen möchten, sind Mods und Trainer die Mittel der Wahl. Diese Tools erlauben nicht nur das Hinzufügen von Cheat-Funktionen, sondern auch das Einfügen neuer Inhalte:
- SkyTemple-Mod: Erweitert die Himmelsregionen mit neuen Schreinen und Geheimnissen.
- Unlimited Durability Trainer: Lässt alle Waffen und Schilde unzerstörbar werden.
- Weather Control Mod: Bestimmen Sie per Menü, wie lang und intensiv Regen oder Sturm anhält.
Installation und Nutzung
- Laden Sie die gewünschten Mods von seriösen Communities wie GitHub oder GameBanana herunter.
- Installieren Sie Atmosphère auf Ihrer gehackten Switch und platzieren Sie die Mod-Dateien im richtigen Verzeichnis (/atmosphere/contents/…).
- Starten Sie das Spiel über das Homebrew-Menü, um die Mod-Optionen im Spielmenü sichtbar zu machen.
Darüber hinaus existieren Desktop-Tools, die direkt auf die Cartridges oder digitalen Images zugreifen und Speicherstände im Massenbetrieb bearbeiten können. Viele dieser Programme bieten eine grafische Oberfläche, in der sich Werte für Rubine, Materialien und abgeschlossene Schreine per Schieberegler einstellen lassen.
Risiken und rechtliche Aspekte
Die Nutzung von Cheats und Ingame-Exploits ist mit gewissen Gefahren verbunden:
- Soft-Bricks oder Datenkorruption: Unsaubere Speicheränderungen können das Spiel unspielbar machen.
- Bann-Risiko: Online-Features wie der Koop-Modus oder Freundesgeschenke können bei Nintendo-Serverabfragen auffallen und zu temporären Sperren führen.
- Urheberrechtliche Grauzone: Modifikationen sind nicht offiziell erlaubt. Der Austausch von geänderten Speicherständen oder Tools kann gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen.
Wer jedoch nur im Einzelspieler-Modus unterwegs ist und regelmäßige Backups durchführt, kann die Spielspaß-Erweiterungen weitgehend risikolos ausprobieren.